Asiatische Fischbrühe

Fischbrühe oder Fischfond ist die Basis vieler asiatischer Suppen. Allerdings verwendet man z.B. in Thailand keine extra gekochte Brühe, sondern der Fond entsteht mit dem Kochen der Zutaten für die Suppe. Wenn man dort Fischbrühe verwendet, dann meist aus Gräten und Fischabfällen die man 20 Minuten in Wasser bei niedriger Hitze simmern lässt.

In der koreanischen Küche wiederum stellt man eine Fischbrühe aus kleinen getrockneten Anchovies und Seetang kombu her. Ähnliches gibt es auch in der taiwanischen Küche, wo man getrockneten Fisch verwendet. In der vietnamesischen Küche sind es oft getrocknete Garnelen oder Garnelenschalen, die die Brühe aromatisieren.

Hier das Rezept für eine koreanische Fischbrühe:

2 Stück Kombu Seetang getrocknet (ca. 10x4cm)
10-12 getrocknete Anchovis (aus dem japanischen oder koreanischen Supermarkt)
2 getrocknete Shiitake Pilze
60g weißen Rettich, geschält
10g Lauch, geputzt
½ mittelgroße Zwiebel, geschält
2 Knoblauchzehen, geschält

Asiatische-Fischbrühe 1

Den Kombu mit einem feuchten Tuch abwischen. Von den Anchovis den Kopf und ggf. die Mittelgräte entfernen. Alle Zutaten in einen Topf mit 1,5 Litern Wasser geben, kurz aufkochen und 10 Minuten auf kleinster Stufe lang simmern lassen. Den Kombu entfernen, aber aufheben. Weitere 30 Minuten simmern lassen, durch ein Sieb giessen und abkühlen lassen.

Die Anchovies, den Lauch, die Zwiebel und den Knoblauch wegwerfen, die anderen Zutaten kann man je nach Rezept noch weiter verwenden. Falls nicht kann man die Zutaten auch in Julienne  schneiden und zusammen mit 1 Esslöffel heller Sojasauce, 1 Teelöffel dunklem Sesamöl, 2 Esslöffeln Fischbrühe und ein paar Chiliflocken in einem Wok kurz schmoren und zusammen mit Reis servieren.

Die Fischbrühe lässt sich hervorragend für eine spätere Verwendung einfrieren.

 

 

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