Jasmin- oder Duftreis

Es gibt verschiedenste Reissorten auf südostasiatsischen  Märkten zu kaufen, die sich durch Herkunft, Aussehen und auch Alter unterscheiden.
Für die hier angegebenen Rezepte eignet sich der, in Asia-Märkten erhältliche, thailändischen Jasmin- oder Duftreis Kao Hom Mali. Es handelt sich um einen Langkorn-Reis, mit einem nussigen Aroma. Die Bezeichnung „Jasmin“ hat übrigens nichts mit dem Duft des Reis‘ zu tun, sondern bezieht sich auf die Form der ungekochten Körner, die etwas an die Blütenblätter des Jasmins erinnern.

Die Zubereitung ist am einfachsten und zuverlässigsten in den, in Asien in jedem Haushalt zu findenden, elektrischen Reiskochern.
Zuerst den Reis gründlich mit lauwarmem Wasser waschen, dabei ihn zwischen den Händen reiben, um anhaftenden Reisstaub zu entfernen. Wenn das Waschwasser klar ist, komplett abgiessen und in einem Sieb abtropfen lassen.
Den abgetropften Reis in den Reiskocher geben und pro Tasse Reis eine Tasse kaltes Wasser zugeben. Einschalten und abwarten bis der Kochvorgang beendet ist. Dann den Reis mit Stäbchen vorsichtig etwas auflockern, dabei darauf achten, dass die Reiskörner nicht brechen. Noch 10-15 Minuten im Reiskocher belassen, damit der komplette Wasserdampf vom Reis aufgenommen wird.

Der fertige Reis sollte ruhig etwas kleben, aber nicht pappig sein, so kann man ihn leichter mit Stäbchen aufnehmen. Der bei uns verwendete Parboiled Reis, der das Ziel hat locker und körnig zu sein, ist für asiatische Gerichte nicht geeignet.

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