Sojamilch selber machen

Sojamilch ist eine wohlschmeckende und gesunde Alternative zu Kuhmilch. In ganz Asien wird sie frisch zubereitet gern zum Frühstück getrunken, aber auch als Suppe gegessen. Sojamilch kann man im Handel kaufen, am besten schmeckt sie allerdings selbst gemacht. Zur Herstellung benötigt man Sojabohnen, die man – nicht gentechnisch verändert – in Bioläden oder online kaufen kann. Darauf achten, dass die Bohnen bereits geschält sind, das erleichtert die Arbeit erheblich.

Die Sojabohnen mit kaltem Wasser gründlich waschen und abtropfen lassen. Mit 1,4 Liter kaltem Wasser bei Raumtemperatur über Nacht einweichen. Die Bohnen gehen dabei auf und vergrößern ihr Volumen.Am nächsten Tag die Bohnen mit dem Einweichwasser in einem Blitzmixer zu einem feinen Püree mahlen.

Das Püree in einen hohen Topf mit dickem Boden geben und langsam zum Kochen bringen. Dabei ständig mit einem Holzlöffel umrühren, damit es nicht am Boden anbrennt. Sobald die Masse zu kochen beginnt, die Hitze zurückdrehen, bis sie nur noch köchelt. Nach 3-6 Minuten beginnt ein weißer Schaum aufzusteigen, der ein bisschen wie geschlagenes Eiweiß aussieht. Kurz bevor er den Topfrand erreicht, den Topf vom Herd ziehen, dabei weiter rühren. Sobald der Schaum sich etwas setzt, die heiße Masse durch ein Mulltuch oder ein Haarsieb in einen weiteren Topf gießen. Das Tuch gut ausdrücken, dabei warten bis es sich etwas abgekühlt hat.

Die Sojamilch erneut unter Rühren zum Kochen bringen. Die Hitze herunterdrehen und 5 Minuten köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren, da die Milch leicht anbrennt.

Die Sojamilch abkühlen lassen. Die sich bildende Haut auf der Oberfläche ist übrigens in Asien eine Delikatesse!

Nach Belieben mit Zucker versetzen. Im Kühlschrank hält sie sich bis zu 3 Tagen, frisch zubereitet schmeckt sie allerdings am besten.

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